Eine Hochzeit soll der schönste Tag im Leben eines Paares werden. Daher lädt man sich hierzu diejenigen Gäste ein, mit denen man diesen Tag gerne feiern möchte. Das muss nicht nur der engste Familien- oder Freundeskreis sein. Oftmals werden auch entferntere Verwandte und Bekannte oder Nachbarn eingeladen. Möglichst viele sollen an dem jungen Glück Anteil nehmen. Dazu verschickt man Hochzeitseinladungen. Traditionell erfolgten Einladungen zu einer Hochzeitsfeier früher durch einen Hochzeitslader, der reichlich geschmückt und ausstaffiert von Tür zu Tür ging und die Hochzeitsgäste persönlich zur bevorstehenden Feier lud. Außer in ganz ländlichen Regionen, in denen Traditionen noch lebendig gehalten werden, gibt es heutzutage kaum mehr Hochzeitslader. Stattdessen werden schriftliche Hochzeitseinladungen verschickt.
Die Planung zur Hochzeitsfeier fängt nicht nur mit der passenden Terminwahl und der Entscheidung für die entsprechende Lokalität an, sondern auch mit dem Stil der persönlichen Hochzeitseinladungen. Nach wie vor beliebt ist der klassisch-elegante Stil. Weiße Einladungskarten sind in eleganter Schreibschrift bedruckt, als Symbol gibt es die goldenen Trauringe. Daneben gibt es auch sehr aufwändige Karten mit Fotomotiv von weißen Rosen, verliebten Schwänen oder diversen anderen romantischen Motiven. Es gibt aber auch Menschen, die es puristischer, nüchterner, also schlicht und modern wünschen. Hier werden die Motive der Hochzeitseinladungen vom romantischen Mainstream abweichen, ohne an künstlerischer Vielfalt einbüßen zu müssen. Vielleicht wird das Schriftbild hier weniger kursiv und verschnörkelt, sondern eher gerade und scharfkantig sein. Manche bevorzugen es, Hochzeitseinladungen mit einem persönlichen Foto von sich zu versehen.
Wenn die Frage nach dem Layout für die Hochzeitseinladungen geklärt ist, geht es an die Textvorlagen für den Einladungsinhalt. Was sollte drinstehen, wie formuliert man solche Einladungen am besten? Dabei dürfte Sie weniger das konkrete Was interessieren, sondern eher das Wie. Dass Sie Datum, Ort und Uhrzeit der bevorstehenden Trauung in der Einladungskarte bekanntgeben, versteht sich von selbst. Nur wie gestaltet man den Einladungstext? Das hängt sehr viel von Ihrer persönlichen Kreativität ab. Texten Sie gerne und fällt es Ihnen leicht mit Worten umzugehen? Dann ist es immer geraten, den gesamten Einladungstext selbst zu verfassen. Wem Formulierungen nicht so ohne weiteres zufallen, der kann auch auf fertige Einladungstexte, wie sie im Internet oder über entsprechende Fachliteratur zu finden sind, zurückgreifen. Eine Frage scheint dabei die Gruppe der Hochzeitspaare zu spalten: Soll sich der Einladungstext reimen oder nicht? Diese Frage lässt sich nicht allzu leicht beantworten. Reime sind vielfach beliebt, andererseits wirken sie teilweise auch etwas abgeschmackt. Deshalb sei an dieser Stelle ein Tipp verraten: Falls Sie unbedingt einen sich reimenden Einladungstext haben möchten, verfassen Sie ihn möglichst selbst. Sollte Ihnen nichts Passendes einfallen, verzichten Sie lieber auf Reime, statt sich reimende Standardformulierungen zu wählen. Weniger ist auf jeden Fall mehr. Neben den notwendigen Informationen zu Ort und Uhrzeit der Trauung machen sich zwei, maximal drei persönliche Sätze sehr gut. Abschließend sollten Sie noch unbedingt angeben, ob Ihre Hochzeitsfeier unter einem bestimmten Motto steht und ob Sie besondere Wünsche bezüglich der Garderobe Ihrer Gäste haben. Mit einem Hinweis, bis zu welchem Datum Sie eine verbindliche Zu- oder Absage wünschen, schließen Sie Ihren Einladungstext.

